Christian Thiess Porträt

Christian Thiess Porträt

Wer bin ich als Person und als Fotograf?

Ich würde mich als Kreativer mit Hang zur Technik auf der Suche nach Neuem bezeichnen. Neben technischer, dann wirtschaftlicher und anschließend einer Management Ausbildung, ist mir der Drang, etwas zum Angreifen zu schaffen immer geblieben.

Als Fotograf kann ich diesem inneren Antrieb Raum geben. Für mich ist ein Bild erst fertig, wenn ich es in gedruckter Form vor mir habe. In der heutigen Zeit erfährt diese Möglichkeit leider bei Vielen eine weniger deutliche Wertschätzung als bei mir.

 

Worum geht es in meiner Arbeit?

Meine Bilder sollen den Betrachter miteinbeziehen. Sie sollen Emotionen auslösen. Mir ist es wichtig, dem Geschehen Raum zu geben, eine Geschichte zu erzählen, Ereignisse im Kontext darzustellen. Emotionen abzufotografieren ist das Eine, Emotionen beim Betrachten des Bildes auszulösen ist das Andere. Letzteres ist das I-Tüpfelchen.

Natürlich sind diese Vorsätze in verschiedenen fotografischen Bereichen mehr oder weniger umfangreich umzusetzen. Daher bewege ich mich gerne im Reportage-Genre. Outdoor-, Porträt- und Architektur-Shootings bilden den Mittelpunkt meiner Arbeit in denen ich meine Sichtweise umsetzen kann.

 
 
 

Meilensteine

2015-2017: Ausbildung zum Berufsfotograf an der LIK-Akademie (http://www.likakademie.com/)

 
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Berufsfotograf

(seit 2016)

 
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European Photographer

(since 2018)

 

Wettbewerbe

Gewinner des Kleine-Zeitung Fotowettbewerbs mit meiner "Murinsel im Nebel" (28.9.2016)

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Gesucht: Ein bild von einer STadt

Gewinner Kleine-Zeitung-Fotowettbewerb

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“Murinsel im Nebel”

Ausgestellt in der AULA x space, Graz

 
 
 
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Kalender 2017: Oktober

Gewinner Fotowettbewerb Österreich-Werbung

Die Österreich Werbung (ÖW) lud im Juni gemeinsam mit der Bundesinnung der österreichischen Berufsfotografen zu einem Wettbewerb ein. Zwölf österreichische Gastgeber sollten in ihrem beruflichen Umfeld fotografiert und in weiterer Folge im ÖW-Kalender 2017 abgebildet werden. Die von einer Jury aus mehr als 100 Einreichungen ausgewählten Bilder wurden am 28. November 2016 erstmals präsentiert. An der Auszeichnung der Preisträger nahmen zahlreiche Vertreter der Kunst- und Kreativwirtschaft, touristischen Partner sowie Medienvertreter teil. (Zitat APA: Link)

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Mut zum Anderssein!

Mut zum Anderssein! Denn im Rahmen dieses Wettbewerbs konnte ich als Einziger ohne eine Person zu porträtieren als ein Gewinner dieses Wettbewerbs gekürt werden.

Link Österreich-Werbung

 
 
 
 

Artist Statement

Wie sehe ich die Welt (als Fotograf)?

Die Welt ist ein Berge-Meer. Es gibt viel zu entdecken, unterschiedliche Sichtweisen, Höhen sowie Tiefen und für jeden seinen eigenen Platz. Sie ist ein Feld voller unbegrenzter Möglichkeiten. Es warten Momente und Geschichten, die es wert sind, festgehalten und erzählt zu werden. Jeder entwickelt aufgrund seiner eigenen Persönlichkeit eigene Ansichten, Methoden und Zugänge zu Themen, die in (Persönlichkeits-) Kontext gesetzt, weder richtig noch falsch, sondern gegebenenfalls anders sind.

Wie mache ich meine Arbeit?

Meine Arbeit orientiert sich an meinem Leitspruch „zeigen, wie es ist“ (im Gensatz zu: wie es in einer idealen Welt sein könnte).

Warum habe ich diesen Ansatz als „common theme“ meiner Arbeit gewählt?

Begünstigt durch die Möglichkeit einer idealisierten Darstellung v.a. in Social-Media-Kanälen wird eine (virtuelle) Welt erzeugt, die von vielen Personen als Realität und zu erreichende Benchmark wahrgenommen wird. Um diesen (teilweise gefährlichen) Trend gegenzusteuern, ist es mir ein Anliegen, die Welt zu zeigen, wie sie ist. Meine Herangehensweise hat zum Ziel, den Betrachter die authentische Realität näher zu bringen.

Was möchte ich mit meiner Arbeit sagen?

Meine Arbeit konzentriert sich auf die Kommunikation des Sichtbaren und Unsichtbaren in Form eines Bildes auf den Betrachter. Sind Emotionen und Fakten in einer Aussage bzw. einer Geschichte vereint, ist die Arbeit gelungen.

Warum mache ich diese Arbeit?

Ein Ist-Zustand ist im nächsten Augenblick nicht mehr der selbe. Jeder Moment hat etwas für sich … wenn man hinsieht. Das Hinsehen ist meine Inspiration, mein Antrieb. Dabei steht nicht nur der Dokumentationsgrund, sondern im Besonderen das Näherbringen eines Moments und einer Geschichte im Vordergrund.

Warum sollte es den Betrachter kümmern?

Die Mehrheit der Bilder schreit nach Aufmerksamkeit und präsentiert eine Idealisierung unser Welt. Meine Bilder sollen den Betrachter zum Nachdenken anregen. Ist unsere Welt in ihrer authentischen Form nicht zu ertragen? Gute und schlechte, freudige und traurige Momente sind doch dazu da, in Ehrlichkeit gelebt zu werden. Die Dinge sind wie sie sind. Es ist unsere Einstellung die uns bewerten anstatt beobachten lässt. Freiheit entsteht nicht durch Idealisierung, Bewertung, und Verfälschung von Tatsachen. Mein Beitrag ist es, mit meiner persönlichen Handschrift Dinge aufzuzeigen, ob gut oder schlecht, jedoch nicht als Fake der Realität.